Mittelauswahl
Das Mittel wird nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt und bringt so heilende Bewegung in den erkrankten Zustand. Die individuellen Symptome und Auffälligkeiten sind ausschlaggebend bei der Mittelauswahl und nicht die Diagnose.
Das Wichtigste ist, dass während der Anamnese in mir ein charakteristisches Bild vom Zustand des Patienten entsteht. Die Symptome und Erzählungen lassen dieses Bild entstehen. Ich muss nun das entsprechende Arzneimittelbild finden, welches die meisten Symptome abdeckt. Unter welchen Symptomen der Patient leidet und wie er sie empfindet, ist die wichtigste Information. Hat er z. B. ein unerträgliches Hautjucken, welches sich bei Kälte verschlimmert oder Schuppenbildung auf der Haut und leidet unter einem Mangel an Selbstvertrauen. Eine Diagnoseerstellung, wie z.B. Schuppenflechte bringen mich nicht wirklich weiter. Nur die individuellen Symptome des Patienten können mir bei der Auswahl des Mittels weiterhelfen.