Akute und chronische Erkrankungen
Bei akuten Erkrankungen tritt die positive Wirkung des homöopathischen Mittels schenll ein. Jeder Mensch neigt aber zu sogenannten chronischen Krankheiten, aufgrund einer grundsätzlichen Schwäche der Lebenskraft. Das bedeutet, er bekommt immer wieder Symptome, die durch die Akut-Mittel zwar gebessert werden, aber doch immer wieder erscheinen. Hier sollte mit einer konstitutionellen Behandlung begonnen werden.
Neurodermitis
Definition: Wiederkehrende (chronisch-rezidivierende) Entzündung der Haut mit Juckreiz, Rötung, Nässen, Schuppung und Krustenbildung ( Atopisches Ekzem, atopische Dermatitis, Endogenes Ekzem)
Bei der Behandlung von Neurodermitis wähle ich das homöopathische Konstitutionsmittel aus. In einer ausführlichen Erstanamnese berücksichtige ich nicht nur die Hautsymptome, sondern auch die ganz individuellen, allgemeinen Symptome. Ich beziehe den ganzen Menschen mit seinen körperlichen, seelischen und geistigen Anteilen bei der Auswahl des homöopathischen Mittels mit ein:
Das Temperaturempfinden (z.B. Wärmeüberempfindlichkeit oder Kälteunverträglichkeit), das Schlafverhalten, Besonderheiten im Gemütsbereich (wie zum Beispiel: Ängste, Ruhelosigkeit), sowie bisherige Krankheitsneigungen, Essensvorlieben, Durst und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. Kuhmilch, Weizen, Fisch, Eier, Zitrusfrüchte, Schweinefleisch) sind wichtige Kriterien.
Erwachsene und ältere Kinder leiden auf Grund der sichtbaren Hautausschläge oft unter Minderwertigkeitsgefühlen und ziehen sich zurück. Die seelische Beeinträchtigung ist meist sehr belastend.